Betrüger finden immer neue Wege, wie sie ans Geld kommen können.
Nun gehen sie an die Masche,
Hunde zu verschenken.
Eher ungewohnt finde ich in PC-Secreet folgenden Artikel
Editorial: Tierischer Betrug – Vorsicht vor geschenkten Hunden
Liebe PC-Anwenderin, lieber PC-Anwender,
herzlich willkommen zu Ihren aktuellen PC-Secrets!
Mit welchen perfiden Mitteln Kriminelle das Internet nutzen, um Opfern Geld aus der virtuellen Tasche zu ziehen, versetzt mich immer wieder in Erstaunen. Vor der neuesten Masche, bei der Tierfreunde beim Hundekauf Opfer eines Internet-Betruges werden, warnt die Stiftung „Vier Pfoten“ aus Hamburg (www.vier-pfoten.de).
Die Masche funktioniert so: In Foren-Postings und per Spam-E-Mail werden Rassehunde für einen Bruchteil des Marktwertes angeboten. Die Hunde stammen angeblich von Züchtern aus afrikanischen Staaten, vor allem Kamerun. Die Interessenten bekommen den Hund extrem günstig angeboten, teilweise sogar „geschenkt“, es müssen aber Reisekosten sowie Kosten für Tierarztbesuche, Versicherungen oder Medikamente übernommen werden.
Diese Kosten steigern sich oft auf mehrere tausend Euro, ohne dass die Interessenten mehr als ein Foto des Hundes gesehen haben. Und bei den Bildern handelt es sich dann auch noch häufig um Bilder, die einfach aus dem Internet geräubert wurden.
Bei dem Foto eines Hundes bleibt es dann auch. Die Tierfreunde erhalten den Hund nie, trotz der hohen Ausgaben. Oft probieren die Betrüger dann ganz dreist, noch einmal an Geld zu kommen, indem sie behaupten, dass der Hund beim Transport am Zoll aufgehalten wurde. Zwar merken dann die meisten Opfer, auf welchen Schwindel sie hereingefallen sind, allerdings ist das Geld dann weg und die Betrüger sind unauffindbar.
Martina Schnell, Heimtier-Referentin von Vier Pfoten: „Auch in Deutschland werden Menschen in letzter Zeit vermehrt Opfer dieser gewissenlosen Betrüger. Die internationale Kriminalität nutzt Menschen, die ein Herz für Tiere haben, skrupellos aus.“ Martina Schnell weiter: „Wer ein Herz für Tiere hat und auf der sicheren Seite sein will, besorgt sich ein Tier aus dem Tierheim. Hier findet man auch Rassehunde, die sehnlichst auf neue Halter warten.“
Diese Betrugsfälle beweisen unter anderem wieder einmal, dass Spam keineswegs nur eine lästige Plage ist. Vielfach sind Spam-Nachrichten, ob per Mail oder in Foren, nur der „Fliegenfänger“, um kriminelle Machenschaften einzuleiten.
Erfolgreiche, sichere und pannenfreie Tage mit Ihrem PC wünscht Ihnen die
Redaktion PC-Secrets
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(Rudolf Ring, Chefred.)
Verrückt sowas… Aber einige von Euch Menschen sind wirklich, nicht einen Hund wert.
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Mensch, die sich auf diese Art und Weise einen Hund anschaffen wollen, sind meiner Meinung nach sowieso absolut verantwortungslos. Insofern habe ich niemandem Mitleid, der auf diese Art und Weise einen teuren Lehrbatzen bezahlt.
Hallo, kann man diesen Betrüger denn auf die Pelle rücken? Ich habe nämlich jetzt schon einige email- Adressen ausfindig gemacht.
MfG von Nippold
Hallo Nippold. Wir haben auch schon viel gemacht, zeigen Personen an die in Ebay oder Ricardo Hunde anbieten. Hier im Blog war leider nicht so viel Resonanz und darum haben wir uns etwas zurückgezogen und versuchen so, Leute auf diese weise wenigsten zur Vorsicht zu bewegen. Seit einiger Zeit berichten ja auch die Medien (Akte X etc. ) darüber. Aber darüber sprechen will anscheinend niemand. Schade.
Hallo ! Ich habe gestern am3.8 2010 ebenfalls den Tierschutz informiert,da ich auf SEHR dubiose Anzeigen bei Tiere.de gestoßen bin ! es wurde auch sofort reagiert und ich werde auch weiterhin meine Augwen aufhalten !!
Das ist das einzig richtige Mittel, liebe Sabine, wir hoffen nur das es noch mehr Personen mit dieser Courage gibt. auch wenn es “nur” Tiere sind sie haben unseren Schutz verdient.